Vorbericht Kosmonaut Festival

Die sechste Ausgabe des Kosmonaut Festival steht vor der Tür und ich freue mich sehr darüber, in diesem Jahr dabei sein zu dürfen. Der Sommer hat ja bereits vor Wochen Einzug gehalten und hoffentlich ist es auch am 29. und 30. Juni in Chemnitz schön warm. Denn das Festivalgelände liegt direkt am Stausee Rabenstein, in dem man sogar baden darf – da kommt bei mir direkt Urlaubsstimmung auf.

Ich habe dieses Festival schon seit einer Weile auf dem Radar, weil es neben der Musik auch viele andere Stationen gibt, die einen Besuch wert sind. Es gibt ein Herzblatt-Studio (die Älteren unter uns werden sich erinnern), für Comedians steht eine extra Bühne bereit. Auch Minigolfer kommen auf ihre Kosten und wer den Wettbewerb liebt, kommt in der Flunkyball-Arena auf seine Kosten. Ich werde das eher von der eigens aufgebauten Tribüne aus beobachten, aber anschauen ist bestimmt auch schon sehr amüsant.

Das gesamte Festival wurde von Kraftklub ins Leben gerufen und bis heute planen und entwickeln sie, Landstreicher Booking und gefühlt der ganze Freundes- und Bekanntenkreis der Band diese zwei Tage. Deshalb freue ich mich auch sehr auf das gesamte Arrangement und werde das Areal ablaufen und genau unter die Lupe nehmen. Natürlich inspiziere ich auch die Essensangebote, die vorab schon sehr angepriesen wurden.

Und wo ich gerade Kraftklub erwähne, die spielen als Headliner am Samstag. Der zweite Headliner ist – wie in jedem Jahr – geheim. Es gibt sogar auf dem Festivalgelände ein Wettbüro, das Tipps entgegen nimmt. Aber auch die bereits bekannt gegebenen Künstler lassen meine Vorfreude weiter steigen. Milky Chance zum Beispiel wird das Gefühl von Sommer weiter verstärken, auch wenn es regnen sollte. Olli Schulz mit seinen schönen Melodien und authentischen Texten spielt neben der Punk Band Feine Sahne Fischfilet. Überhaupt besticht das Line-up durch Abwechslung und wildes Hüpfen durch die Genres.

Meute zum Beispiel macht dem Namen alle Ehre. Wenn diese große Kombo mit ihren Trompeten und Trommeln auf die Bühne kommt, ist Stimmung garantiert. Im Kontrast dazu steht der ruhige und gefühlvolle Künstler Victor Solf alias Her. Nach dem Tod seines Bandkollegen Simon Carpentier macht Solf nun allein weiter und ich bin mir sicher, dass diese Performance zu Herzen gehen wird.

Die Band Milliarden wird seit ein paar Wochen auf den Indie-Radiostationen des Landes rauf- und runtergespielt. Nun warte ich mit gespannter Vorfreude auf die Live-Qualitäten des Berliner Duos.

DJ’s wie die Drunken Masters werden aktiv, wenn der Mond die Sonne abgelöst hat. Bis drei Uhr morgens kann auf dem Festivalgelände gefeiert werden, ehe auch die letzten Nachteulen in ihre Zelte huschen.

Viele Künstler kenne ich noch gar nicht und ich erhoffe mir, so ein paar neue Perlen zu entdecken. Was ich erlebt habe, wer mich musikalisch umgehauen hat, die Auflösung um den geheimen Headliner, all das werde ich in einem Nachbericht zusammenfassen.